Einem Menschen zu helfen verändert nicht die Welt,

aber es kann die Welt für diesen Menschen verändern…

Care-Aktiv ist eine Beratungsstelle mit pflegefachlicher Kompetenz.

Bei uns stehen Sie als Mensch unabhängig von Ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht und soziale Stellung im Mittelpunkt.

Wir behandeln jeden Menschen als einzigartiges Individuum. Wir respektieren die kulturellen Hintergründe und gehen auf die individuellen Ressourcen und Bedürfnisse unserer Kunden ein.

Pflegebedürftig was nun?

Im Leben kommt es häufig anders als man denkt und plötzlich ist man auf Hilfe angewiesen…

Bei uns erhalten Sie kostenlose Beratung zu Ihrer Pflegesituation.

Wir unterstützen Sie bei der Beantragung des Pflegegrades und begleiten Sie auf Wunsch bei der MDK Begutachtung. Wir helfen Ihren individuell Hilfebedarf vollständig zu ermitteln und finden gemeinsam eine Lösung für Sie und Ihre Angehörigen.

Ich pflege meinen Angehörigen zuhause, wie kann ich Unterstützung erhalten?

Rund um die Uhr für jemanden abrufbar zu sein, kann das eigene Leben ganz schnell aus dem Geleichgewicht bringen. Wir helfen Ihnen dabei die für Sie und Ihren Angehörigen bestmögliche Unterstützung zu finden, denn es gibt viele Möglichkeiten Entlastungen zu erhalten z.B. über die Verbindungspflege, Hilfsmittel, Entlastungsleistungen nach § 45 b SGBXI, Hausnotrufsysteme, individuelle häusliche Schulungen für Angehörige usw… wir werden gemeinsam eine Lösung für Sie finden!

Wir beraten Sie in allen Fragen rund um die Pflege!

Über Mich

Ich bin 1990 in Köln-Holweide geboren. Mit 6 Jahren bin ich mit meinen Eltern und meinen 3 Geschwistern in die ländliche des Rhein-Siegkrieses gezogen. Im Alter von 17 Jahren habe ich das erste Mal mit pflegebedürftigen Menschen gearbeitet.

Mein Staatsexamen zur Pflegefachkraft habe ich 2011 erfolgreich absolviert. Anschließend konnte ich Berufserfahrung sowohl in der stationäre als auch ind er ambulanten Alten- und Krankenpflege sammeln und habe die häusliche Pflege für mich entdeckt. Seit 8 Jahren arebite ich in der Leistungsposition in der ambulanten Pflege. Zudem bin ich unterstützend für Jung-Unternehmen im Alltag als beratende Pflegefachkraft. Im laufe meiner Berufserfahrung bin ich immer wieder pflegenden Angehörigen begegnet, die an Ihre Belastungsgrenze gestoßen sind. Häufig, weil viele Betroffenen nicht wussten, welche Möglichkeiten der Entlastung für die An- und Zugehörigen zur Verfügung stehen. Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht Pfelegebedürftige und Ihre Angehörigen zu beraten, zu unterstützen und zu entlasten, damit pflegebedürftige, kranke- und alte Menschen möglichst lange in Ihrem häuslichen Umfeld leben können.

Cindy Oberreuter

Inhaberin

Qualifikationen
  • Pflegeberaterin
  • Mentorin / Praxisanleiterin
  • Pflegedienstleistung
  • Palliativfachkraft
  • Exam. Pflegefachkraft

Unsere Leistungen im Überblick

Der Beratungseinsatz nach § 37.3 SGBXI für die Empfänger von Pflegegeld

Der Beratungseinsatz nach § 37.3 SGBXI für die Empfänger von Pflegegeld

Wichtige Beratung für Empfänger von Pflegegeld

Pflegebedürftige Menschen, die zu Hause ohne die Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes betreut werden und dafür Pflegegeld von ihrer Pflegekasse erhalten, sind gesetzlich verpflichtet, sich regelmäßig zu ihrer Pflegesituation beraten zu lassen: Sollte nach mehrfacher Erinnerung kein Nachweis über eine Beratung nach § 37.3 SGBXI vorliegen, kann die Pflegekasse das Pflegegeld angemessen kürzen und im Wiederholungsfall entziehen

Wer übernimmt die Kosten für den Beratungseinsatz?

Die Kosten für die Beratungsbesuche übernimmt die zuständige Pflegekasse..

Wie häufig muss der Beratungseinsatz nachgewiesen werden ?

  • Pflegegrad 1 halbjährlicher Anspruch, Pflegegrad 2 und 3 müssen halbjährlich und Pflegegrad 4 und 5 vierteljährlich eine Beratung nachweisen

Wie läuft ein Beratungsbesuch ab ?

Wir vereinbaren einen Termin mit dem Pflegebedürftigen in seinem häuslichen Umfeld, um die aktuelle Pflegesituation adäquat einschätzen und beraten zu können und finden gemeinsam eine Lösung für Ihre individuellen Pflegeprobleme

Die Pflegeberatung als individuelle häusliche Schulung nach § 45 SGBXI

Die Pflegeberatung nach § 45 SGBXI

Jeder pflegende Angehörige hat ein Anrecht auf individuelle, zielgerichtete Pflegeberatung und Schulung. Die Pflegekassen wollen dadurch private Pflegepersonen dazu befähigen, die praktischen und theoretischen Grundlagen der Pflege in ihrem Pflegealltag umzusetzen.

Wer übernimmt die Kosten für die Pflegeberatung nach § 45 SGBXI?

Für die Pflegeperson entstehen dabei keine weiteren Kosten. Diese werden von den jeweiligen Pflegekassen getragen.

Wie läuft eine Pflegeberatung nach § 45 SGBXI ab?

Wir vereinbaren mit Ihnen und Ihrem pflegenden Angehörigen einen Termin zur individuellen Pflegeberatung im häuslichen Umfeld. Dadurch sollen vor allem praktische Inhalte wie z.B. der Transfer, die Durchführung von Prophylaxen oder Lagerungen vermittelt werden. Hierbei werden die persönlichen Ressourcen des Pflegebedürftigen und der Pflegeperson berücksichtigt. Zudem wird Ihrer Pflegeperson das benötigte pflegefachliche Wissen vermittelt.

Pflegeberatung als Angehörigenkurs

Wir bieten die in Kooperation mit den Pflegekassen auch in Gruppen an. Hierbei richtet sich unser Angebot und der Inhalt der Kurse nach der Nachfrage. Der Vorteil eines Pflegekurses in einer größeren Gruppe bietet Ihnen der Austausch über die Erfahrungen und Pflegeproblemen untereinander.[/vc_column_text][/vc_tta_section][vc_tta_section title=“Hauswirtschaft und Betreuung“ el_id=“1620994424817-392941b3-3397″][vc_column_text]Hauswirtschaft und Betreuung 

Unabhängig von Ihrem Pflegegeld stehen jedem pflegebedürftigen mit einem Pflegegrad Entlastungsleistungen nach § 45b SGBXI in Höhe von 125 Euro für Ihre An- und zugehörigen zu.

Als Betreuungskraft möchte ich mit meinem Team Menschen, die in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind, dabei helfen, ein weitgehend autonomes Leben zu führen und sie dabei unterstützen ihre sozialen Kontakte aufrechtzuerhalten. Zudem möchten wir die pflegenden

Angehörigen durch unsere Unterstützung entlasten und dabei helfen, ein Leben trotz vorhandener Einschränkungen in der häuslichen Umgebung sicherzustellen.

Die Betreuung und die Hauswirtschaftlichen Leistungen finden in Absprache mit den Angehörigen und unter Berücksichtigung der Biografie des Kunden statt.

 

Zu unseren Hauswirtschafts- und Betreuungsleistungen gehören z.B.

  • Beratung zur Demenzbetreuung
  • Beschäftigungstherapie
  • Gedächtnistraining/ Brett-und Kartenspiele/ Gesellschaftsspiele
  • Hilfe bei der Reinigung der Wohnung / waschen / bügeln usw.
  • Begleitung bei Arztbesuchen, Behördengängen und Einkäufen
  • Haustiere füttern und pflegen
  • Spaziergänge und Ausflüge z.B. Gemeinsame Cafébesuche
  • Besuch von kulturellen Veranstaltungen, Gottesdiensten und Friedhöfen
  • Bewegungsübungen

Verhinderungspflege nach § 39 SGBXI

Verhinderungspflege nach § 39 SGBXI


Verhinderungspflege

Erstattung durch die Pflegekasse (ab Pflegegrad 2) und andere Kostenträger (z.B. Sozialamt) bzw. private Leistungen.

In der häuslichen Pflege von Angehörigen ist es unmöglich, 24 Stunden rund um die Uhr präsent sein zu können. Die Pflegenden müssen selbst zum Arzt, zum Friseur, ins Krankenhaus oder einfach nur einmal zum Ausspannen in den Urlaub.
Damit die pflegebedürftige Person auch trotz Verhinderung des Pflegenden gut und optimal versorgt wird, kann die Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden.

Fortbildungsangebote mit Zertifikat

Fachliche Begleitung für Angebote zur Unterstützung im Alltag nach AnFäVO

Fachliche Begleitung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag nach § 45 SGBXI (AnFöVO Fachkraftbegleitung)

Demenz

Was ist Demenz?

Als ,,Demenz“ wird in der Medizin ein Zustand bezeichnet, bei dem nach und nach immer mehr Nervenzellen und Nervenverbindungen im Gehirn untergehen. Es gibt viele verschiedene Ursachen und Formen der Demenz. Die häufigste Ursache der Demenzen ist die Alzheimerkrankheit. Etwa 60% aller Demenzen werden durch die Alzheimerkrankheit hervorgerufen.

Zentrales Merkmal fast aller Demenzerkrankungen ist die Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten, welche im Verlauf der Erkrankung zunehmend abbauen.

Zu dem Krankheitsbild Demenz gehören Gedächtnis- und Orientierungsstörungen, Sprachstörungen, Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie Veränderungen der Persönlichkeit. Diese

Störungen sind bei den Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt. Menschen mit Demenz können sich neue Informationen zunehmend schlechter merken, verstehen vieles, was sie hören oder lesen nicht mehr vollständig, können ihr eigenes Verhalten oder ihre eigenen Fähigkeiten nicht mehr ausreichend reflektieren, leiden häufig unter Wortfindungsstörungen, sowie unter zeitlicher, örtlicher, situativer oder persönlicher Desorientiertheit.

Neben dem Abbau der geistigen Fähigkeiten, kann es auch zu psychischen Veränderungen kommen. Menschen mit Demenz verändern sich nicht selten in ihren Persönlichkeitszügen. Sie agieren häufig sehr affektiv und emotional, und zeigen Reaktionen, welche die Angehörigen nicht immer nachvollziehen können. Diese Verhaltensmuster des erkrankten, stellen eine enorme Belastung für den pflegenden Angehörigen dar.

Viele Menschen mit Demenz leben in ihrer häuslichen Umgebung und werden von einem Angehörigen versorgt. Die besonderen Anforderungen einer Demenz-Erkrankung bringen pflegende Angehörigen häufig an ihre Belastungsgrenzen. Wenn das Gedächtnis nicht mehr funktioniert,

Orientierungsstörungen und Veränderungen der Persönlichkeit hinzukommen, muss der Alltag und die Betreuung komplett neu strukturiert werden. Durch mangelnde Ressourcen und Anpassungsfähigkeit, kann hier besonders hoher Stress und Frustration innerhalb der Familie entstehen. Viele Angehörige empfinden es als besonders belastend, wenn sie den Erkrankten rund um die Uhr betreuen und zunehmend andere soziale Kontakte verringern müssen. Für versorgende Angehörige ist es daher wichtig, Unterstützung, Entlastung und Beratung zu erhalten.

mehr Informationen zum Thema Demenz erhalten Sie unter:

www.deutsche-alzheimer.de

Die Anwendung der Validation

Die Validation ist eine Kommunikationsmethode nach Naomi Feil, die den Umgang mit demenziell veränderten Menschen erleichtert. Die Methode lehrt die Wirklichkeit des desorientierten Menschen zu verstehen, um so Bedürfnisse erkennen zu können, die hinter einem bestimmten Verhalten oder einer Aussage liegen könnten. Die nonverbale Kommunikation spielt hierbei ebenso eine große Rolle wie die verbale. Ziel dieser Methode ist es, dem dementen Menschen mit Würde und Respekt gegenüberzutreten, Vertrauen zu schaffen und ihm sein Selbstwertgefühl zurückzugeben. Die Validation verfolgt den Ansatz, dass Demenzerkrankte nicht abgeschlossene Lebenssituationen in immer wiederkehrenden Fragen, Sätzen oder Handlungen verarbeiten. Sie lässt uns Verhaltensweisen und die Gemütszustände Demenzbetroffener anders verstehen und soll dem demenzerkrankten Sicherheit vermitteln. Die erfolgreiche Anwendung dieser Kommunikationstechnik setzt eine authentische, Wertschätzende Grundhaltung, sowie eine empathisches Verstehen Voraus.

 

Bei der Anwendung der Validationstechnik sind folgende Grundsätze wichtig:

  1. Nicht widersprechen und an der Realität orientieren, sondern die Realität des demenziell veränderten Menschen akzeptieren.
  2. Mit einfühlendem Verständnis zur Seite stehen und Empathie zeigen.
  3. Echt und ehrlich in seinen Gefühlen bleiben und Selbstkongruenz ausstrahlen.
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